Und täglich grüßt das Murmeltier

Und täglich grüßt das Murmeltier - CoverUnter den Filmen existieren Klassiker und echte Klassiker. Und täglich grüßt das Murmeltier ist eben so ein echter Klassiker. Bill Murray in seiner unnachahmlichen Art in einem Film mit einer genialen Idee – fertig ist ein echter Klassiker.

Phil Conners ist ein egozentrischer Fernseh-Wetteransager, der jedes Jahr am 2. Februar in eine Kleinstadt fahren muss um dort das lokale Ereignis des Murmeltiertages zu filmen. Als die Filmcrew die Aufnahmen im Kasten hat und aufbricht, um zurückzufahren, hindert sie ein Schneesturm an einer Weiterfahrt und sie müssen wieder umkehren. Mit der Hoffnung auf Besserung verbringen Sie noch eine Nacht in dem verschlafenen Nest und wollen am nächsten Tag die Stadt verlassen. Doch es gibt keinen nächsten Tag. Denn nach dem Aufwachen ist wieder der 2. Februar, der Tag des Murmeltiers…

Was soll man noch groß über diesen Film aus dem Jahre 1993 schreiben? Die geniale Idee einer Zeitschleife, in der unser Hauptprotagonist steckt und versucht rauszukommen, wird hier perfekt in einer tollen Geschichte verpackt. Anfangs noch der Unsympath entwickelt sich die Figur des Phil Connors immer mehr zu einem liebeswerten Charakter, mit dem sich der Zuschauer identifizieren kann. Hier trägt Bill Murray eine entscheidende Rolle bei. Seine Art passt perfekt in den Film und auch sein Umgang mit dieser doch so ungewöhnliche Situation ist einfach überragend. Auch die Entwicklung und die Wiederholung des immer gleichen Tages mit den verschiedenen Stimmungslagen von Phil Connors – über Verwirrung, Angst, Verzweiflung, Resignation, Mut – werden urkomisch vermittelt und übertragen.

Leider kommen solche Filme nur noch selten in der heutigen Zeit ins Kino. Da wird lieber die x-te Comicverfilmung gepusht. Ich empfehle jedem, der Und täglich grüßt das Murmeltier noch nicht gesehen hat (warum auch immer) anzusehen. Dieser Film bietet eine besondere Tiefe, tolle Schauspieler und einen Sinn (den 90er Jahre Flair gibt es obendrauf).

DVD-Inhalt:
– Hauptfilm (97 min.)
– Audiokommentar
– Gewicht der Zeit (25 min.)
– Trailer
– Filmografien

23. Dezember 2014 | Verfasst von in Hollywood, Independent & Co | 0 comments

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