Fighting Beat 2

Fighting Beat 2 - CoverDiese Produktion aus Thailand vereint viele verschiedene Kampftechniken mit Tanz- bzw. Breakdance-Einlagen. Das Ergebnis lässt sich durchaus sehen, wird aber durch die eher dünne Story und den Versuch einer Liebesgeschichte negativ beeinflusst. Am Ende bleibt ein ambitionierter und innovativer Martial-Arts-Film mit Längen.

Als Menschenhändler die junge Deu entführen wollen, wird sie von Sanim gerettet. Er und seine Freunde unterrichten Deu daraufhin in einer bestimmten Kampfsportart, einem Mix aus klassischen Kampftechniken, Drunken Boxing und Tanzbewegungen, um zusammen mit ihr den Menschenhändlerring zu sprengen. Dabei kommen sie dem wahren Grund für die Entführungen von jungen Frauen auf die Schliche…

Fighting Beat 2 ist ganz nett anzusehen. Der Mix aus Kampfkunst und Tanzeinlagen sieht wirklich fein und gut choreografiert aus. Die Kulissen sehen zwar ein klein wenig zu gestylt aus, wirken dennoch ansprechend. Dazu kommt ein passender und stimmiger Soundtrack. Auch die Schauspieler sind in dem Rahmen ihrer Möglichkeit, d.h. während der Kampfeinlagen, fehlerfrei. Beim Versuch aber des Aufbaus einer tiefgründigen Geschichte mit Charakterhintergrund und einer Liebesromanze, beginnt sich der Film hingegen zu verlieren und es entstehen unnötige Leerlaufzeiten. Auch die schauspielerischen Fähigkeiten kommen da an ihre Grenzen.

Fighting Beat 2 (oder besser gesagt Raging Phoenix, wie der Film im Original heißt und auch nichts mit Fighting Beat 1 zu tun hat) bietet somit einen durchaus sehenswerten Streifen, der aber aufgrund seiner Schwächen leider in meinem DVD-Regal keine Zukunft haben wird. Eine kleine Anmerkung zu der 18er-Fassung: Hier handelt es sich mehr oder weniger nur um einen Schnitt beim Endkampf, so dass problemlos zur 16er-Fassung gegriffen werden kann.

DVD-Inhalt:
– Hauptfilm (ca. 107 min.)
– Trailer
– Interviews (ca. 26 min.)
– Beim Dreh (ca. 7 min.)

15. März 2014 | Verfasst von in Asiatische Filmkunst | 0 comments

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