Drive

Drive - CoverSabu präsentiert hier all sein Talent und Können und liefert ein Road-Movie einer ganz besonderen Art ab. 

Asakura ist ein Angestellter, der alle Dinge sehr genau nimmt. Durch seine Überkorrektheit leidet er an sehr starken Kopfschmerzen. Als er bei seinem täglichen Halt vor einer Bank eine hübsche Frau beobachtet, die sich gerade zu ihrer Mittagspause aufmacht, steigen drei maskierte Gangster in sein Auto. Diese drei Typen haben nämlich gerade die Bank überfallen und ihr Fahrer macht sich gerade mit der Beute aus dem Staub. Sie befehlen Asakura dem Wagen des Flüchtigen zu folgen, was dieser auch tut. Nur hält er sich in seiner korrekten Art haargenau an die Verkehrsvorschriften, so dass der Flüchtige entwischt. Völlig verzweifelt macht die Gruppe in einem Restaurant halt, wo sie einem Kerl begegnen, der Wind von dem Banküberfall bekommen hat und nun die Gangster erpresst. Als dann noch die Polizei auftaucht, scheint die Situation für die vier ausweglos. Doch durch eine Verkettung von Zufällen gelingt es der Gruppe um Asakura den Erpresser zum Schweigen zu bringen und von der Polizei zu fliehen. Nach und nach verlässt ein Mitglied nach dem anderen die Gruppe bis Asakura wieder alleine ist. Doch ist für ihn da die Sache noch nicht abgeschlossen, denn durch einen Zufall meldet sich der entflohene Fahrer bei ihm…

DVD: 
– Hauptfilm (ca. 98 min. ohne Abspann)
– 3 Trailer zu Drive 
– Making of (ca. 13 min.)
– Interviews (ca. 27 min.)
– Filmpremiere (ca. 4:30 min.)
– Trailershow

Drive überzeugt durch eine interessante Story, sowie überzeugenden Charakteren. Die Handlung ist so aufgebaut, dass nach der missglückten Verfolgungsjagd (bzw. dem nicht Zustande kommen dieser) einer nach dem anderen sein Glück findet und sich von der Gruppe trennt. Dies geschieht mal auf witzige Art und Weise, aber auch auf traurige. Dabei werden jeweils die Schicksalsschläge der jeweiligen Personen aus der Vergangenheit gezeigt. Da ist z.B. ein ehemaliger Priester, der zum Rockstar wird oder das jüngste Mitglied der Gang, der zum Probetraining einer Baseballmannschaft eingeladen wird. Bis zum Schluss Asakura wieder alleine ist und der Film eigentlich auch enden könnte. Doch dann bekommt er einen Anruf von dem vierten Gangmitglied, der mit der Beute geflohen ist und der Film bekommt noch eine neue Wendung, so dass am Ende jeder der Protagonisten sich seinem Schicksal stellen muss.

Manchmal kamen mir Szenen irgendwie unpassend vor. Doch je weiter man sich den Film anschaut, desto rascher merkt man, dass alles seine Berechtigung hat. Das Bonus-Material ermöglicht zudem noch einen guten Einblick hinter die Kulissen und ist sehr interessant.
Mein Fazit ist, dass man sich diesen Film auf jeden Fall anschauen sollte, denn er hat etwas Erfrischendes an sich mit einer Portion Humor und einer interessanten Handlung. Was bisschen stört ist die Optik des Films, die die Freude beim Anschauen etwas hemmt.

13. Januar 2013 | Verfasst von in Asiatische Filmkunst | 0 comments

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