Die fast vergessene Welt

Die fast vergessene Welt - CoverRegisseur Brad Silberling schuf mit Die fast vergessene Welt eine Art Remake der 70er Jahre Serie Land of the Lost. Seine Hommage bietet zwar viel Liebe zum Detail, ist aber wohl nur Will Ferrell-Fans zu empfehlen, da die Gag-Dichte doch überschaubar ist.

Der eigenwillige Wissenschaftler Dr. Rick Marshall ist davon überzeugt, dass Paralleluniversen existieren und Zeitreisen möglich sind. Mithilfe eines Tachyonenverstärkers, den er in der Theorie bereits erfunden hat, glaubt Dr. Rick Marshall diese Paralleluniversen erreichen zu können. Leider finden seine Theorien in der Öffentlichkeit keine Zustimmung und werden vielmehr belustigt. So vergehen Jahre bis eine junge Wissenschaftlerin Dr. Rick Marshall eine Entdeckung präsentiert und dieser daraufhin seinen Tachyonenverstärker schließlich baut, um der Entdeckung auf die Spur zu kommen…

Die fast vergessene Welt ist eine spezielle Komödie, die genauso eigenwillig und eigenartig ist wie ihr Hauptprotagonist. Man sieht dem Film an, dass der Regisseur ein Fan der ursprünglichen Serie war und viel Wert aufs Detail gelegt worden ist. Mit Will Ferrell und Danny McBride hat man ein gutes Gespann für eine Komödie verpflichtet und jeder für sich liefert eine solide Leistung ab. Zusätzlich wurde mit Anna Friel der weibliche Part bestens besetzt. Die drei geraten im Verlauf der Handlung an verschiedene Orte eines Paralleluniversums, die eine besondere Stärke des Films darstellen. Das Setting in der Wüste oder Dschungel ist optisch ansprechend gestaltet. Ferner sind die Animationen perfekt gelungen. Die Darstellung des T-Rex ist beängstigend gut.

Als Komödie würde man Die fast vergessene Welt wohl als einen entspannten Sonntagnachmittag-Film einstufen. Mit zwei bis drei gelungenen Gags ist der Film für eine durchschnittliche Komödie ausreichend – und Will Ferrell spielt ja auch noch mit. Das Bonusmaterial (ca. 25 min.) ist weniger interessant bis auf den Audiokommentar des Regisseurs. Also alles in einem eine nette Komödie für Zwischendurch.

 

3. März 2013 | Verfasst von in Hollywood, Independent & Co | 0 comments

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.