Confession of Pain

Confession of Pain - CoverDie Infernal Affairs-Macher präsentieren ein ruhiges Drama im Thriller-Gewand. Leider erscheint der Film zu ruhig und langatmig, um wirklich mitreißend und spannend zu sein.

Hei und Bong sind zwei Polizisten in Hongkong. Als eines Tages Bongs Freundin Selbstmord begeht, bricht für den jungen Polizisten die Welt zusammen. Er kündigt seinen Job und hält sich als Privatdetektiv über Wasser. Die Jahre vergehen und Heis Schwiegervater wird in seinem Haus ermordet aufgefunden. Seine Frau bittet Bong um Hilfe, um den Mörder ihres Vaters zu finden. Dies wiederum gefällt Hei weniger…

Die Regisseure Andrew Lau und Alan Mak (Infernal Affairs-Trilogie) versuchten mit Confession of Pain einen subtilen Thriller mit Drama-Aspekten zu schaffen. Im Zentrum steht der Schmerz der Protagonisten und (wie sollte es auch anders sein) auch Rache. Jeder Charakter ist vom Leben gezeichnet, wobei wir uns hier auf die beiden Polizisten und Ex-Partner konzentrieren. Dabei wird das Ganze aber so langatmig und langweilig vorgetragen, dass einfach wenig Mitgefühl oder Mitgerissenheit entstehen kann.

Auch die beiden Hauptdarsteller, Tony Leung und Takeshi Kaneshiro, vermögen nicht die Drehbuchmakel hinzubiegen. Selbst die hübsche Shu Qi ist nicht mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein. Das schicke Digipak und das nette, aber letztendlich uninteressante Bonusmaterial landen auf eBay.

DVD-Inhalt:
– Hauptfilm (ca. 110 Min.)
– Making of (ca. 35 Min.)
– Pressekonferenz (ca. 10 Min.)
– Trailer

28. März 2016 | Verfasst von in Asiatische Filmkunst | 1 comment

Kommentare (Ein Kommentar)

  1. DDog2 sagt:

    Ganz mieser Film. Da gibt es bessere aus Asien.

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